Schießausbildung
Der praktische Teil der Jagdprüfung wird am Schießstand abgehalten. Dabei wird geprüft, ob der sichere und richtige Umgang mit Büchse und Flinte beherrscht wird.
Das Hauptaugenmerk unserer Ausbildung liegt auf der Sicherheit und dem verantwortungsvollen Umgang mit den Waffen. Ein Schuss mit Büchse oder Flinte ist niemals ungefährlich und kann bei unsachgemäßer Handhabung schwerwiegende Folgen haben. Deshalb hat die Sicherheit für uns und alle Beteiligten oberste Priorität.
Büchse
Beim Schuss mit der Büchse lernen wir, auch auf größere Distanzen einen präzisen platzierten Schuss auf eine Scheibe abzugeben. Gleichzeitig erarbeiten wir die Grundlagen für einen waidgerechten Schuss auf Wild in freier Natur.
Das erfordert Übung und regelmäßiges Training. Auch nach bestandener Prüfung sollte man seine Schießfertigkeiten weiter verbessern und regelmäßig trainieren. Nur durch ausreichend Übung kann man sicherstellen, dass man auch in unterschiedlichen Situationen – ob sitzend, stehend oder liegend – einen präzisen und waidgerechten Schuss antragen kann, der das Wild schnellstmöglich erlegt.
Flinte
Bei der Flinte trainieren wir den Schuss auf flüchtendes und bewegtes Wild. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur Reh- und Rotwild bejagen möchte, sondern sich auch der Jagd auf sogenanntes Niederwild wie Hasen, Enten oder Tauben widmen möchte.
Den Grundstein dafür legen wir beim Training auf den sogenannten Kipphasen. Dabei handelt es sich um eine Vorrichtung, die einen laufenden Hasen simuliert. Durch das Umfallen einzelner Segmente wird ein Treffer dargestellt.
Aufbauend auf diesen Grundlagen kann man sich nach bestandener Prüfung an die nächsten Schritte wagen und beispielsweise das Schießen auf Tontauben erlernen und weiter trainieren.
Sicher, waidgerecht und mit Verantwortung – denn gutes Schießen bedeutet vor allem, seine Fähigkeiten zu kennen und ständig weiterzuentwickeln.


